Zum zweiten Mal im zweiten Spiel holt die erste Mannschaft die vollen vier Punkte mit einem 8:2 Sieg und bleibt damit zusammen mit ZH-Affoltern an der Tabellenspitze. Alle 4 TTCAA-Akteure überzeugten auf ihre Art: Alban übernahm die Verantwortung für 7 der 8 Siege, Dominik reiste ohne Training, Verfassung, Hose und Schläger kurzfristig als Ersatz für den erkrankten Robin an und gewann trotzdem 2 Spiele, Adrian drehte im letzten Spiel einen 0:2 Rückstand und Tobias hatte im entscheidenden Moment sämtliche Utensilien griffbereit (z.B. Hose, Ratsche, Laptop um auf dem Heimweg das U13 EM-Finale Schweiz-Frankreich zu schauen).
Dominik spielte mit Albans Schläger, beim Einspielen gingen die Bälle noch etwas zu weit und im ersten Spiel fehlte teils die Sicherheit noch, was in einer knappen Niederlage gegen Fabian Kull endete. Da auch Adrian in seinem ersten Spiel gegen Thomas Wegmann Mühe bekundete und nach eigener Aussage nicht ausreichend bereit war auf Kantenbälle, lag Affoltern nach der ersten Einzelrunde (mit Albans Sieg gegen Manuel Graf) mit 1:2 zurück. Die nächsten 3 Einzel sowie das Doppel gingen an Affoltern. Alban und Dominik gewannen auch ihr letztes Einzel, womit Alban mit 4 Siegen aus 4 Spielen und 2 weiteren Siegen seines Ersatzschlägers bereits bei 6 Scorerpunkten lag. Adrian war im letzten Spiel schnell mit 0:2 hinten, worauf Alban meinte, es sei schade habe man keine Ratschen dabei, um sich einen Heimvorteil erkämpfen zu können. Da man als Trainer auf sämtliche Situationen vorbereitet sein muss, zog Tobias kurzerhand die eben erwähnten und nicht anwesend geglaubten Ratschen aus der Tasche, worauf die Stimmung tatsächlich zu Gunsten der Affoltemer kippte. Adrian war im fünften Satz nochmals mit 7:9 im Rückstand, gewann dann aber sensationell 4 Punkte in Folge zum 8:2 Gesamtsieg, einem siebten Scorerpunkt für Alban dank seiner Eingebung und 4 weiteren Punkten in der Tabelle für Affoltern a/A.
Das Team resümierte, es sei ein sehr umkämpfter Sieg gewesen und eine für das Heimteam schlecht belohnte Leistung. Wie umkämpft zeigen zum einen die 5 Fünfsätzer, die Spieldauer von über dreieinhalb Stunden, so dass man nicht mal mehr die gleichzeitig stattfindende Viehschau besuchen konnte, sowie der dank Dominiks Konsumfreude gesteigerte Umsatz bei Selecta-Automaten in den Kantonen Thurgau und St. Gallen.

da huscht mir gleich ein Schmunzeln übers Gesicht beim Lesen des Berichts, danke dafür